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Archive für Dezember 2006

Kyllburger Remis im Brohltal…

Für den “Wochenspiegel” berichtet: Andreas Arens.                              (13.12.06)

Fußball-Rheinlandliga: Kyllburger Remis im Brohltal - kommt Wallesch jetzt ?

Zufriedenstellender Jahresabschluss für die SG Kyllburg/Badem/Gindorf in der Fußball-Rheinlandliga: Die Mannschaft von Trainer Peter Löw ergatterte bei der SG Burgbrohl ein - gleichwohl glückliches - 1:1-Unentschieden und überwintert als Tabellenelfter. - Trainer Peter Löw ist bekannt dafür, dass er die Dinge so darstellt, wie sie sich zugetragen haben, schonunglos und ohne “Schminke”: Das Remis im Brohltal bezeichnete der Coach als “glücklich für uns, weil Burgbrohl gegen Ende der ersten Halbzeit zwei ganz dicke Möglichkeiten nicht verwerten konnte”. Retter in höchster Not für die Vereinigten aus Kyllburg, Badem und Gindorf war hier Oleg Poloshenko, der zwei Mal auf der Torlinie klären konnte. Nach ausgeglichenem Beginn der zweiten Hälfte “erzwang” Alex Berscheid ein Eigentor der Gastgeber. Ein abgeblockter Pressschlag von Abwehrchef Wolfgang Neumann leitete in der 80. Minute indes den für die Hausherren verdienten Ausgleichstreffer ein. Burgbrohl verpasste in der Schlussphase mit einem Lattentreffer den Sieg, auf der Gegenseite scheiterte Michael Mayer-Nosbüsch per Freistoß nur um Haaresbreite. “Wir brauchen noch unbedingt zwei bis drei neue Leute. Sonst wird es ganz schwer, den Klassenerhalt zu schaffen”, wird Coach Löw nicht müde, zu betonen. Im Visier hat er weiterhin Marco Wallesch, der die SG nach langem Hin und Her in der Sommerpause Richtung Großkampen verlassen hatte und nun mit einer Rückkehr liebäugelt. In der Westeifel will man noch vor Weihnachten klärende Gespräche führen, was die Zukunft von Wallesch betrifft. “Von seiner Dynamik und seiner Präsenz auf dem Platz könnte Marco uns enorm weiterhelfen”, frohlockt Peter Löw, der seiner Mannschaft nun ein Trainingspause bis 19. Januar gönnt. Am 25. Februar wird die Rückrunde dann fortgesetzt. (aa)

“TV” vom 11.12.: Wunschzettel ausgefüllt !                                             (13.12.06)

Die Sparschweine werden geschlachtet, im Winterschlussverkauf werden viele Rheinlandligisten zuschlagen. Der höchste Bedarf besteht naturgemäß bei denen, die hinter der Zielsetzung zu bleiben drohen.

Nachholbedarf hat auch die SG Kyllburg/Badem/Gindorf. “Eigentlich müssen wir in allen Mannschafts-teilen nachbessern”, sagt Trainer Peter Löw, dessen Kader “viel zu klein” ist und der “auch wegen des fehlenden Konkurrenzkampfs” mit der Zwischenbilanz “nicht zufrieden ist”. (Auszug von Willi Rausch).

“TV” vom 11.12.: Glück gehört dazu - Kyllburg holt wichtigen Punkt in Burgbrohl.

Burgbrohl: (wir) Mit einem 1:1 (0:0) bei der SG Burgbrohl ist der SG Kyllburg/Badem/Gindorf ein versöhnlicher Jahresabschluss gelungen. - “Es war schon ein etwas glücklicher Punktgewinn”, gab Trainer Peter Löw zu. Die Gastgeber hatten mehr und auch die klareren Chancen, die aber allesamt nicht zu Treffern führten. Die beiden Tore entsprangen eher der Rubrik “Kuriositätenkabinett”. Beim 1:0 waren gleich mehrere Akteure der Gastgeber am Ball. Wer am Ende das Leder über die Linie beförderte, wusste Löw nicht. Nur so viel: “Es war ein Eigentor”. Auch der Ausgleich war nicht das Ergebnis einer durchdachten Angriffsaktion - es war Zufall. Nach einem Pressschlag zwischen Wolfgang Neumann und einem Brohltaler senkte sich das Leder als Bogenlampe über die gesamte Gästeabwehr. Stefan Krämer war zur Stelle und schob den Ball über die Linie. Dass dieses Resultat für die Eifeler glücklich war, belegen drei andere Aktionen. Nach einer halben Stunde hatte Oleg Poloshenko zweimal auf der Linie gerettet. Einmal per Kopf gegen Krämer, einmal mit dem Fuß gegen Christian Morgenschweis. Derselbe Spieler traf außerdem zwei Minuten vor dem Abpfiff nur die Latte.

Mannschaftsaufstellung: A. Schmitt - J. Schmitt (46. D. Brenner), W. Neumann, C. Esch - A. Berscheid, C. Gerten (75. J. Graham), O. Poloshenko, A. Poloshenko, J. Kolling - M. Mayer-Nosbüsch, M. Schwandt (90. M. Hell). - Tore: 0:1 (60.) Eigentor, 1:1 (80.) Krämer. - Schiedsrichter: Saxler (Pantenburg) - Zuschauer: 150.

Keiner ist sicher !

“TV”-Vorbericht zur Rheinlandliga: Keiner ist sicher !                               (08.12.06)

(wir) Erst recht nicht für die SG Kyllburg/Badem/Gindorf, die bei der SG Brohltal (Samstag, 16 Uhr) antritt. Das 2:0 aus dem Hinspiel ist für Trainer Peter Löw kein Maßstab, “weil sie damals stark ersatzgeschwächt angetreten sind”. Ungewöhnlich für die Eifeler: Sie reisen ohne Personalprobleme an den Rhein.

Hallenturnier der Bambini-Teams in Hermesdorf

Am kommenden Sonntag, 10.12.2006, treten unsere beiden Bambini-Mannschaften bei einem Hallen-Turnier in Hermesdorf an. Dabei beginnt die JSG Badem II um 12.30 Uhr und die JSG Badem I beginnt um 14.20 Uhr. Die “Dampfhammerharten” haben sich auf dieses Turnier unter ihrem Trainer Werner Hardt intensiv vorbereitet, so dass mit einem Erfolg zu rechnen ist. Über viele Zuschauer freut sich die Truppe schon jetzt. Also - am Sonntag auf nach Hermesdorf - zur Unterstützung der beiden Mannschaften.

Kyllburg erkämpft 3:3-Unentschieden gegen Spitzenreiter Bad Breisig !

Für den “WOCHENSPIEGEL” berichtet: Andreas Arens !                             (04.12.06)

FUßBALL-RHEINLANDLIGA: Nach Pokalfight mit den Kräften am Ende - Dennoch erzwingt SG Kyllburg ein 3:3 gegen Bad Breisig !           

Wie im Hinspiel, so im Rückspiel: Nachdem es beim 4:2 zum Saisonstart zwischen der SG Bad Breisig und der SG Kyllburg/Badem/Gindorf bereits sechs Tore gegeben hatte, trafen die Akteure erneut ein halbes Dutzend Mal. Am Ende hieß es 3:3. “Der Akku war einfach leer”, wusste Peter Löw, Trainer der SG Kyllburg/Badem/Gindorf, woran er die klare läuferische Unterlegenheit gegen den Tabellenzweiten vom Rhein festmachen musste. Dass die Kräfte der SG ziemlich am Ende sind, ist kein Wunder, schließlich war man noch während der Woche im Achtelfinale um den Fußball-Rheinlandpokal im Einsatz - und hielt beim 0:2 im Vergleich mit dem Oberligisten Wirges glänzend dagegen. Gegen die auch von der Spielanlage stärkeren Gäste ging die SG am Samstag dennoch nach dem frühen 0:1 in der dritten Minute durch zwei Freistoßvorlagen von Michael Mayer-Nosbüsch und die Treffer von Christian Esch (8.) und Arthur Poloshenko (13.) in Front. Während Bad Breisig geschätzte 75 Prozent Spielanteile hatte (”So hat uns diese Saison noch kein Gegner beherrscht”, meinte Keeper Andy Schmitt hinterher), verzeichneten die Hausherren vor 300 Fans in Badem bis in die zweite Hälfte hinein durch Konter sogar noch die besseren Chancen (Arthur Poloshenko, Michael Mayer-Nosbüsch), dann kam es indes zu “Belagerungszuständen” im Kyllburger Strafraum, die die Gastgeber zunächst mit Glück und Geschick überstanden. Nach dem 2:2 Ausgleich in der 80. Minute markierte Mike Schwandt aus starks abseitsverdächtiger Position das 3:2 (84.). Die coolen Bad Breisiger blieben unbeeindruckt und trafen Sekunden später zum mehr als verdienten 3:3. Am kommenden Samstag, ab 16.00 Uhr, tritt die SG Kyllburg im abschließenden Match des Jahres beim Tabellenfünften, der SG Burgbrohl an. (aa) 

Der “TV” berichtet: Drei Treffer in neun Minuten ! Kyllburg erkämpft 3:3-Unentschieden gegen Spitzenreiter Bad Breisig !                                      (04.12.06)

Badem (wir). “Ein seltsames Spiel” urteilte Trainer Peter Löw nach dem 3:3 (2:1) zwischen der SG Kyllburg/Badem/Gindorf und der SG Bad Breisig. Man sei dem Gegner unterlegen gewesen, weil das Pokalspiel gegen Wirges noch in den Beinen gesteckt habe, lautete Löws Analyse. Dennoch sagte er: “Wir hätten das Ding gewinnen müssen.” - Die Hausherren hatten mehr und bessere Chancen als der Tabellenerste, was Löw angesichts der Kräfteverhältnisse seltsam anmutete. Noch etwas war zumindest ungewöhnlich: In den ersten zwölf und den letzten zehn Minuten war richtig was los, dazwischen passierte wenig. Die turbulente Auftaktphase begann mit dem 0:1 (3.), das Timo Krumscheid mit einem Schlenzer erzielte. Diesen Rückschlag steckten die Hausherren unbeeindruckt weg. Der Ausgangspunkt für die beiden folgenden Treffer, die per Kopf erzielt wurden, waren Freistöße von Michael Mayer-Nosbüsch. Den ersten verlängerte Christian Esch ins Netz, den zweiten setzte Oleg Poloshenko in die Maschen. Danach herrschte in beiden Strafräumen erst einmal Funkstille. Direkt nach dem Seitenwechsel bot sich den Hausherren die Chance zur Vorentscheidung. Beide Male beteiligt: Torjäger Mayer-Nosbüsch. TURBULENTE SCHLUSSPHASE! Zur ersten Gelegenheit leistete er die Vorarbeit - Christian Esch scheiterte per Kopf an Schlussmann Christoph Winterhagen. Wenig später kam er bei einem langen Ball von der rechten Seite am langen Pfosten um einen halben Schritt zu spät. “Davon hätte sich der Gegner nicht mehr erholt”, war sich Löw sicher. Der Vorsprung hielt bis in die Schlussphase. Und dann wurde es noch turbulenter als zu Beginn. Innerhalb von neun Minuten fielen drei Treffer. Zunächst markierte Fatih Sallashi nach einer Einzelaktion den Ausgleich (80.). Nach diesem Tor bauten die Gäste noch mehr Druck auf und liefen prompt in einen Konter der Eifeler. Mike Schwandt nutzte ein Zuspiel von Esch zur erneuten Führung für die Hausherren. Dieses Resultat wollte Löw jetzt sichern, nahm beide Spitzen vom Feld und verstärkte die Abwehr. Vergeblich. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Pawel Klos nach einem Freistoß per Kopf den Ausgleich.

Mannschaftsaufstellung: A. Schmitt - J. Schmitt, W. Neumann, D. Brenner - Chr. Esch, A. Berscheid, O. Poloshenko, A. Poloshenko, J. Kolling - M. Mayer-Nosbüsch (85. J. Graham), M. Schwandt (88. M. Hell). Tore: 0:1 (2.) T. Krumscheid, 1:1 (8.) Chr. Esch, 2:1 (12.) O. Poloshenko, 2:2 (80.) F. Sallashi, 3:2 (84.) M. Schwandt, 3:3 (88.) P. Klos. - Schiedsrichter: M. Muraga (Feldkirchen), Zuschauer: 200.

Vorbericht im “TV” zum Spiel gegen SG Bad Breisig !

Obwohl der Gegner zu den Topteams der Liga zu rechnen ist, fordert Trainer Peter Löw vor dem Gang gegen die SG Bad Breisig (Samstag, 17.00 Uhr, Badem): “Wir müssen vor der Winterpause noch punkten.” Ein schwieriges Unterfangen gegen den Gast, der sich kontinuierlich entwickelt hat und inzwischen punktgleich mit Rossbach als ernsthafter Titelaspirant angesehen werden muss. Hinter dem Einsatz von Alexander Berscheid steht ein Fragezeichen.