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Archive für 30.4.2008

Nachbetrachtung zum Rh-Pokal-Halbfinale in Koblenz

Sportkamerad Otmar Pauly (1. Vors. des SV Kyllburg) hat in einem Schreiben am 25.04.2008 an den Verband Bezug genommen auf “Rheinlandpokal und Spielgemeinschaften”. Der komplette Brief kann auf der Web-Seite unseres SG-Partners www.sv-kyllburg.de eingesehen werden. Auszugsweise soll jedoch auf die Zustände um das Rheinlandpokal-Spiel auch hier eingegangen werden. Otmar schreibt dazu:

“Wie ich eingangs schon klargestellt habe, ging der Sieg der TuS Koblenz II aus sportlicher Sicht in Ordnung. Nicht in Ordnung waren jedoch die äußeren Umstände dieses Spiels, die aus meiner Sicht eines Halbfinales im Rheinlandpokal unwürdig sind.

Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sowohl der Gästemannschaft (die sich in einer Rumpelkammer umziehen musste, während der eigenen Mannschaft Zutritt zu den “heiligen Hallen” des Stadions gewährt wurde), als auch den Gästefans aus der Eifel wenig Respekt entgegengebracht wurde. Ein einziger Verpflegungsstand, ab der Halbzeit wurden gar keine Getränke mehr verkauft, weil die Becher ausgeganen waren, und im Übrigen hielt man sich wohl an die Regel “in der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot”, denn ab der Halbzeit gab es auch keine Brötchen mehr.

Es gab keine Stadiondurchsagen, und der kleine Kunstrasenplatz vermittelte den Eindruck eines Hallenfußballspiels. Auf das Niveau der Äußerungen einiger Koblenzer Fans gegenüber unserer Mannschaft und unseren Fans möchte ich hier nicht einmal eingehen.

Ich bin jedenfalls sicher, dass es uns gelungen wäre, einem solchen Spiel einen würdigeren Rahmen zu geben, auch wenn wir “nur” die kleine SG sind.”

Ein weiterer Kommentar dazu erübrigt sich ! Weitere Ausführungen bitte unter der Web-Seite des SV Kyllburg nachlesen.

Auf- u Abstiegsregelung im FVR !

Der “TV” berichtet: Fußball-Rheinlandliga - Auf- u Abstiegsregelung im FVR !          (30.04.08)

(von TV-Mitarbeiter Willi Rausch) Wer steigt auf oder ab? Und warum? Wer muss in die Relegation? Fragen über Fragen, die viele Vereine der Region in der Ober-, Rheinland- und Bezirksliga betreffen. Der TV bringt Licht ins Dunkel.

Die höchste Verbandsklasse ist die Rheinlandliga, aber auch die ist betroffen von der Neuordnung im deutschen Fußball. Erstmals steigen zwei Mannschaften direkt auf. Nach menschlichem Ermessen können das nur Betzdorf und Bad Breisig sein. Beide Vereine sind trotz des Kürzels SG im Vereinsnamen keine “klassischen Spielgemeinschaften”, dürfen also aufsteigen. Wegen des aufsteigenden Doppelpacks gibt es nur einen “natürlichen Absteiger”. Da der FV Engers aber die Oberliga nicht halten kann und von der Rheinlandliga aufgenommen werden muss, trifft es neben dem TSV Emmelshausen auch noch den Vorletzten. Das sind derzeit die Spfr. Neitersen. Deshalb heißt das Minimalziel aller in Not befindlichen Vereine: Mindestens Drittletzter werden. Denn dieser Platz sichert zumindest die Teilnahme an der Relegation. So wacklig und unwägbar solche Szenarien auch sind, sie lassen das Fünkchen Hoffnung glimmen. Diese Runde soll am 4., 8., und 11. Juni gespielt werden. Teilnehmer sind der Drittletzte der Rheinlandliga, (aktuell Eintracht Trier II) und die Zweiten der Bezirksligen West (ziemlich sicher der SV Konz), Mitte (derzeit die SG Mülheim/Kärlich) und Ost (derzeit die Spfr. Eisbachtal). Jeder der Teilnehmer wird einmal auswärts, einmal zu Hause und einmal auf neutralem Platz spielen. Wer gegen wen wo spielen muss, wird die Auslosung ergeben. Der Zeitplan könnte jedoch ins Wanken geraten, denn die Rheinlandliga hat ihren letzten Spieltag am 31. Mai. Bei der Konstellation im Tabellenkeller muss aber einkalkuliert werden, dass noch ein Entscheidungsspiel notwendig ist. Dieses Szenario droht umso mehr, da im Landesverband Rheinland ausschließlich das Punktverhältnis über die Platzierung in der Abschlusstabelle entscheidet. Bei einem notwendigen Entscheidungsspiel um den drittletzten Platz - wenn es anz schlimm läuft, könnte sogar eine Runde fällig sein - ließe sich der Zeitplan für die Relegation nicht aufrecht erhalten, ohne den Rheinlandliga-Vertreter zu benachteiligen. Als einziger Aufsteiger in höchste Verbandklasse steht bisher der SV Mehring fest. In den übrigen Bezirksligen ist der Kampf um Titel und Platz Zwei so offen wie der in der Rheinlandliga gegen den direkten Abstieg und um den drittletzten Platz. Bis zum letzten Pfiff der Saison ist Spannung garantiert.

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