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Archive für April 2008

Kein Derby gegen Trier!

Der “TV” berichtet zum Pokalspiel: Kein Derby gegen Trier - SG Badem scheidet gegen Koblenzer U23 aus !  (25.04.08)

(wir) Der Ärger beim Trainer der SG Badem/Kyllburg/Gindorf war schon einen Tag nach dem 0:1 (0:0) bei der TuS Koblenz II verracht. Für die Spieler galt das aber nicht uneingeschränkt.

“Die Jungs sind schon mächtig enttäuscht”, erzählte Peter Löw, nachdem er eine Nacht über das Halbfinalaus im Bitburger Rheinlandpokal geschlafen hatte. Es war nicht nur der Ehrgeiz, den ohnehin schon größten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte noch zu toppen, sondern auch die verpasste Gelegenheit im Finale, gegen die Trierer Eintracht in Bitburg antreten zu können, die für Niedergeschlagenheit sorgte. Obwohl Löw bei seiner Meinung blieb (”Der Sieg der TuS war insgesamt verdient”) kritisierte er das “mangelnde Fingerspitzengefühl” bei Schiedsrichter Jan Schönfeld: “Auf der einen Seite hat er konsequent alles gepfiffen, auf der anderen eben nicht.” Leidtragender war in erster Linie Mike Schwandt, “der fünf-, sechsmal mächtig was auf die Socken bekommen hat”, ohne dass es Konsequenzen gegeben habe. Als der in dieser Saison überragende Akteur der Eifeler seinen Unmut darüber äußerte, sah er Gelb und kurze Zeit später “nach einem Allerweltsfoul” (Löw) die Ampelkarte. “Adnan Kilic hätte schon nach einer halben Stunde Rot sehen müssen, und es passierte nichts”, sagte Löw. Was für diese Szene galt, traf auch lange auf das Spiel zu. In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten je eine Großchance. Einmal rettete Schwandt bei einem Kopfball der Koblenzer für Schlussmann Andreas Schmitt (33.) zuvor hatte Artur Poloshenko (25.) die Gelegenheit gehabt, die SG in Führung zu bringen. Seinen Flachschuss auf Zuspiel von Michael Mayer-Nosbüsch meisterte der Koblenzer Schlussmann André Weis aber großartig.

Es folgte die Entscheidung durch den Strafstoß von Eike Mund nach einem “Textilvergehen” von Christian Esch, wobei die Meinungen aber auseinander gingen, wo es begann und vor allem, ob es überhaupt eins war. Die Eifelern konnten ihre größte Stärke, den Konterfußball mit hoher Effektivität im Abschluss, aber nicht durchsetzen. “Es gab nur wenige gute Ansätze”, sagte Löw, “und bei denen mangelte es dann an der Präzision beim letzten Pass.” Als die Gäste in Unterzahl aufmachten, um den Rückstand noch wettzumachen, hatte die TuS dann Konterchancen, aber auch die SG kam noch zweimal zum Zuge. Erst scheiterte Alexander Berscheid an Weis, dann wurde einem Treffer von Michael Mayer-Nosbüsch (90.) die Anerkennung versagt.

ZUM RHEINLANDLIGASPIEL TUS OBERWEINTER - SG BADEM/KYLLBURG/GINDORF: Die Psyche könnte nach der Pokalniederlage auch ein gravierendes Hindernis für die SG Badem/Kyllburg/Gindorf in Oberwinter werden. Trainer Peter Löw: “Dazu erneut ein ungeliebter Kunstrasenplatz und der vermutliche Ausfall von Mike Schwandt.”

“TV”-Bericht zum Spiel der Reserve gegen SG Darscheid

(Bericht von David Bittner): 

Die Reserve der SG Badem trifft zu Hause auf die SG Darscheid und muss möglicherweise nicht nur auf Rene Heinz, sondern auch auf Goalgetter Thomas Löw verzichten. “Gegen Spitzenmannschaften haben wir in der Rückrunde immer gut ausgesehen, und das wollen wir auch gegen den Tabellendritten unter Beweis stellen”, ist Badems Trainer Dieter Conrad optimistisch.

Strafstoß beendet Eifeler Pokaltraum bei TuS Koblenz II

Die “Rhein-Zeitung” aus Koblenz berichtet vom Pokal-Halbfinale !                       (24.04.08)

MUND SORGT PER ELFMETER FÜR ENTSCHEIDUNG-TUS KOBLENZ II STEHT IM POKALFINALE

(Bericht Rhein-Zeitung) Fußballfest auf dem Oberwerth, allerdings nicht im Stadion beim heimischen Zweitligisten, sondern auf dem Kunstrasen bei der Reserve von TuS Koblenz: Der B-Ligist gewann im Rheinland-Pokal-Halbfinale gegen die SG Badem und steht im Finale.

Elke Mund lässt TuS Koblenz II jubeln: Durch ein Elfmetertor in der 50. Minute im Pokal-Halbfinale um den Bitburger Pokal des Fußballverbandes Rheinland gegen die SG Badem/Kyllburg/Gindorf sorgt der B-Ligist für die Überraschung und zieht ins Pokalfinale ein. Dort warte nun der Oberligist SV Eintracht Trier 05, der sich ebenfalls gestern Abend beim Rheinlandligisten SG Bad Breisig nach Elfmeterschießen mit 3:2 durchsetzte.

Bell: “Verdient gewonnen”. “Die Mannschaft hat verdient gewonnen. Wir sind überglücklich, mit dieser Truppe im Pokalfinale zu stehen”, freute sich der Koblenzer Trainer Colin Bell. Die Partie begann verhalten - beide Mannschaften kämpften zwar verbissen um jeden Meter, echte Großchancen konnte sich jedoch keine Mannschaft erarbeiten. Der Rheinlandligist SG Badem hatte seine größte Möglichkeit in der 24. Minute, doch TuS-Torhüter André Weiler parierte. Acht Minuten später kam der Koblenzer Jan Hawel frei zum Kopfball, doch Badems Schlussmann Andreas Schmitt zeigte sich ebenso sicher wie sein Gegenüber. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Badems Christian Esch foulte Jan Hawel, und der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance ließ sich Eike Mund nicht nehmen: Der TuS-Akteur traf in der 50. Minute zum 1:0.

Dominierend: Die Koblenzer zogen sich nach der Führung keineswegs zurück, sondern dominierten die Begegnung auch weiterhin. Einen Mund-Freistoß fischte SG-Torwart Schmitt aus dem Winkel (68.). Als in der 76. Minute Badems Mike Schwandt nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste, wurde die TuS-Reserve immer sicherer. Der eingewechselte Sanel Rahic hätte in der 84. Minute das 2:0 machen müssen, als nur noch Badems Keeper vor ihm stand. Doch auch so reichte es für die Koblenzer, denn die Spielgemeinschaft aus Badem, Kyllburg und Gindorf kam in der Schlussphase nicht mehr gefährlich vor das Tor der TuS. Das Endspiel um den Rheinlandpokal gegen Eintracht Trier findet auf neutralem Platz in Daun statt. Termin ist der 21. Mai, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Der “WEB”-Seite von TuS Koblenz heute entnommen:                                    (24.04.08)

U23 der TuS steht im Finale des Rheinlandpokals: Das Traumfinale im Rheinlandpokal ist seit gestern Abend perfekt: Die U23 der TuS schlug im Halbfinale vor 450 Zuschauern die SG Badem/Kyllburg/Gindorf mit 1:0 und trifft nun im Endspiel auf Oberligist Eintracht Trier, der sich im Elfmeterschießen bei der SG Bad Breisig behauptete (3:2). Die Partie findet am 21. Mai (19.00 Uhr) in Daun statt.

Die Gäste waren das vierte Rheinlandliga-”Opfer” der TuS-Fohlen in Folge - nach Burgbrohl, Dörbach und Emmelshausen. Dabei hielten die Gäste das Spiel lange offen, ohne sich selbst jedoch nennenswerte Chancen zu erarbeiten. Mit einer Ausnahme allerdings: In der 24. Minute parierte TuS-Keeper André Weis einen Schuss von Badems Artur Poloshenko. “Das war eine entscheidende Szene”, fand TuS-Trainer Colin Bell. “Wenn wir in Rückstand geraten wären, hätten wir es sehr schwer bekommen, weil Badem sehr gut gestanden hat.” So allerdings nutzte die TuS eine ihrer wenigen Gelegenheiten zum entscheidenden Tor. Eike Mund verwandelte einen Strafstoß, nachdem Jan Hawel seinem Gegenspieler Christian Esch enteilt unddann von ihm zu Fall gebracht wurde. “Das hat er eiskalt gemacht”, lobte Bell den Torschützen des Tages. In der Folge blieb die TuS die aktivere Mannschaft und ließ kaum noch Chancen der Bademer zu. “Alles in allem eine super Leistung”, freute sich Colin Bell, der sich nun auf das Endspiel gegen Eintracht Trier freut: “Wir haben eigentlich in jeder runde auf dieses Los gehofft, weil wir uns unbedingt mit Eintracht Trier messen wollten. Dass es jetzt im Finale zu dieser Begegnung kommt, ist natürlich umso schöner. Ein krönender Saisonabschluß, wobei schon allein die Qualifikation für dieses Endspiel eine Sensation ist.

Für den “Wochenspiegel” berichtet: Andreas Arens.                                        (24.04.08)

POKAL-TRAUM GEPLATZT: SG BADEM VERLIERT IM RHEINLANDPOKAL-HALBFINALE 0:1 IN KOBLENZ - ELFMETERTOR SORGT FÜR ENTSCHEIDUNG - TRIER KOMM NACH ELFMETERSCHIESSEN WEITER !

Aus der Traum: Am Mittwoch Abend verlor Rheinlandligist SG Badem/Kyllburg/Gindorf im Halbfinale um den Fußball-Rheinlandpokal beim B-Ligisten TuS Koblenz II knapp, aber unterm Strich verdient mit 0:1. Unterdessen zog Oberligist Eintracht Trier durch ein hart umkämpftes 3:2 im Elfmeterschießen bei der SG Bad Breisig ins Endspiel ein. Statt in Bitburg am 21./22. Mai gegen die SG, tritt die Eintracht nun aller Voraussicht nach in Daun gegen die Reserve des Zweitbundesligisten an.

Nach den Ligakonkurrenten Burgbrohl, Dörbach und Emmelshausen musste auch die SG Badem auf dem Kunstrasenplatz am Oberwerth feststellen, dass es sich bei der TuS II nicht um einen “normalen” Kreisligisten handelt: Trainer Colin Bell, der selbst einiges an Erfahrung aus seiner Zeit beim 1. FC Köln, Mainz 05 und Dynamo Dresden (u.a.) mitbringt, verfügt über zahlreiche talentierte Akteure, die sich für einen Platz im Koblenzer Profikader bewerben wollen. Gegen die lauf- und spielstarke TuS musste sich die Mannschaft von Trainer Peter Löw freilich nur durch ein Elfmetertor geschlagen geben: In der 52. Minute brach Angreifer Jan Hawel in den Strafraum ein und wurde durch Christian Esch am Triko gezertt; Schiedsrichter Jan Schönfeld zeigte auf den Punkt; Eike Mund verwandelte sicher zum 1:0. Bis dahin hatten die knapp 500 Besucher (davon rund 200 mitgereiste Schlachtenbummler aus der Eifel) ein an Höhepunkten armes Spiel gesehen, in dem es nur eine echte Chance auf jeder Seite gegeben hatte: In der 25. Minute legte Michael Mayer-Nosbüsch auf Artur Poloshenko, der aus acht Metern halblinker Position flach und platziert schoss, jedoch am glänzend parierenden Andre Weis im TuS-Kasten scheiterte. Auf der Gegenseite präsentierte sich die Gäste-Abwehr um den meist sicheren Torwart Andy Schmitt und den souveränen Abwehrchef Wolfgang Neumann konzentrier; Akin Kilic - der als erfahrener Spieler neben Sascha Breitbach und Oliver Ackermann die TuS-Youngster führen soll - köpfte nach einer Ecke auf den langen Pfosten, Mike Schwandt stand aber goldrichtig und konnte die Kugel ins Toraus bugsieren. Nach dem Koblenzer Führungstor nahm die Partie an Dramatik zu, die Gäste entblößten die Abwehr, die Hausherren verpassten drei, vier Mal die Vorentscheidung. Dabei reagierte Andy Schmit bei einem Freistoß von Eike Mund hervorrangend, als er den Ball aus dem Winkel fischte (70.). Die SG wirkte in Mettelfeld und Angriff zu umständlich, bisweilen sogar nervös, hatte zudem sichtlich Probleme mit dem stumpfen Kunstrasenplatz. Als Mike Schwandt binnen fünf Minuten wegen Reklamierens und einem (angeblichen) Foul zwei Mal Gelb und im Endeffekt damit die Ampelkarte gesehen hatte, schwanden die Hoffnungen auf den Ausgleich, dennoch hätte es in der Schlussphase fast noch zum 1:1 gereicht: Als der eingewechselte Jan Schmitt in der 89. Minute im Strafraum fiel, forderten Löw & Co. vergeblich Strafstoß, Mayer-Nosbüsch traf in der Nachspielzeit nach einem Gewusel vor dem Koblenzer Strafraum tatsächlich ins Tor, Schiedsrichter Schönfeld entschied aber auf Abseits. Wie hektisch es ggen Ende zuging, belegt auch, dass plötzlich einige Koblenzer Fans auf dem Spielfeld auftauchten, angeblich von Bademer Spielern provoziert waren. Herbei eilende Ordner verhinderten aber einen Spielabbruch. “Koblenz war nicht von schlechten Eltern. Dennoch wäre hier etwas drin gewesen. Mit zehn Mann hätten wir ja fast noch den Ausgleich erzielt”, meinte Kyllburgs Vorstandsmitglied Eugen Hennig. Peter Löws Enttäuschung hielt sich in Grenzen: “Der Elfmeter war zwar für mich zweifelhaft, dennoch hat Koblenz verdient gewonnen. In meiner Mannschaft hatten einige offensichtlich keine Normalform erreicht.” Schiedsrichter Schönfeld unterstellt Löw, mit zweierlei Maß gemessen zu haben. “Bei unseren Aktionen hat er fürchterlich konsequent gepfiffen, der Koblenzer Kilic etwa konnte sich fast alles erlauben und hätte nach einer rüden Attacke kurz vor der Halbzeit eigentlich vom Platz gestellt gehört.” Der Pokal-Modus stieß Löw zudem sauer auf: “Eine solche halbe Profitruppe genießt ständig Heimrecht - und wir hätten uns als SG gar nicht für den DFB-Pokal qualifizieren dürfen. Irgendwie passt das alles nicht.” Mittelfeldspieler Marco Wallesch meinte: “Uns haben im Spiel nach vorne einfach die Ideen gefehlt. Dennoch können wir auch auf das Erreichen des Halbfinals sehr, sehr stolz sein.” Auch Mike Schwandt war mit der Leistung des Unparteiischen nicht einverstanden: “Sechs, sieben Mal wird man gefoult undder Schiri macht nichts. Einmal beschwere ich mich - und prompt sehe ich Gelb.” (aa)

Der “TV” berichtet: Strafstoß beendet Eifeler Pokaltraum.                               (24.04.08)

(wir) Die SG Badem/Kyllburg/Gindorf hat den Sprung ins Finale des Bitburger Rheinland-Pokals verpasst. Die Eifeler unterlagen der U23 des Zweitbundesligisten TuS Koblenz mit 0:1 (0:0). Ärgerlich für die Gäste um Trainer Peter Löw, dass der entscheidende Treffer durch einen Foulelfmeter fiel (52.). Löw selbst konnte zu der Situation nichts sagen, weil er zu weit weg war, berief sich aber auf Aussagen von Zuschauern,die ihm mitgeteilt hatten, es sei “nie und nimmer” ein elfmeterwürdiges Foul von Christian Esch gewesen. Eike Mund war es egal, er verwandelte den Freistoß sicher. Trotz der fragwürdigen Entscheidung beim entscheidenden Treffer bezeichnete Löw den Sieg der Gastgeber aber als verdient: “Sie waren insgesamt die bessere Mannschaft. Wir konnten unser Spiel nicht wie gewohnt durchsetzen.” In der Schlussphase hatten die Eifeler nochmal richtig Druck gemacht. (Ausführlicher Bericht des TV folgt).

NEUER BESUCHER-REKORD UNSERER AKTUELL-SEITE !!!!!                               (24.04.08)

Es ist 0.01 Uhr am 24.04.2008, und am 23.04.2008 waren “82″ Besucher auf unserer “AKTUELL-SEITE”. Daraus lässt sich auch das Interesse an unserer Rheinlandliga-Truppe ersehen.

TuS Koblenz II - SG Badem/Kyllburg/Gindorf 1:0 (0:0)                                     (23.04.08)

Nach einer großartigen kämpferischen Leistung unterlagen unsere Jungs im Halbfinal-Spiel um den Bitburger-Rheinland-Pokal der U23 des TuS Koblenz durch ein Elfmetertor mit 0:1, und scheiden damit im Pokal aus. Trotzdem - ein toller Erfolg unserer Truppe -. Das Erreichen des Halbfinals war letztlich der größte sportliche Erfolg in der SG-Geschichte. Dazu allen Akteuren - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH - ihr habt die Farben der SG hervorragend vertreten.

Im Finale trifft Eintracht Trier 05 nach einem 3:2-Erfolg nach Elfmeterschießen nun auf TuS Koblenz II. Die Eintracht ist damit schon für die 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal qualifiziert, da ab der kommenden Spielzeit zweite Mannschaften von Profivereinen nicht mehr am Pokalwettbewerb teilnehmen dürfen.

Badem heute im Halbfinale…

Der “TV” berichtet: Fußball-Rheinlandpokal - Wolf im Schafspelz - Badem heute im Halbfinale (23.04.2008)

(wir) Noch ein Sieg, dann steht die SG Badem im Finale des Rheinlandpokals. Im Halbfinale spielen sie heute gegen TuS Koblenz II.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Es gibt wohl kaum einen Satz, der im Fußball häufiger gebraucht wurde, um klar zu machen, dass Außenseiter jederzeit in der Lage sind, Favoriten ein Bein zu stellen. Reduziert auf den Bitburger-Rheinland-Pokal dieser Saison, ist dafür aber kein Obolus ins Phrasenschwein fällig. Denn wenn die TuS Koblenz II im Halbfinale auf die SG Badem/Kyllburg/Gindorf (Mittwoch, 19.30 Uhr) Kunstrasenplatz Oberwerth, trifft, dann steht der Nachwuchs des Zweitligisten für den Wahrheitsgehalt dieser These. Handelte es sich bei der TuS um einen “normalen B-Ligisten”, müsste man dem Chronisten jeglichen Sachverstand absprechen, wenn er eine offene Partie vorhersagt. Aber die TuS ist eben kein “normaler B-Ligist”, sondern die mit drei Routiniers verstärkte U23 des Zweitligisten, die in der Lage haushoch über allen anderen schwebt. Die Referenzen: 23 Spiele, 23 Siege, 132:9 Tore und 15 Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger. Was da so harmlos als B-Liga-Vertreter daherkommt, ist ein Wolf im Schafspelz, hat in den Runden zuvor mit der SG Burgbrohl (2:1), dem SV Dörbach (2:0) und dem TSV Emmelshausen (3:2) bereits drei Rheinlandligisten elmiminiert. Badems Trainer Peter Löw hat sich so gut wie möglich auf dieses Duell vorbereitet. Dazu gehörte auch eine Trainingseinheit bei Trainerfreund Harry Koch in Dörbach, “weil wir nicht die Kunstrasenspezialisten sind”. TuS-Trainer Colin Bell verspricht den Fans ein “Pokal-Spektakel”, Löw will nichts über die eigene Taktik verraten, hofft aber, dass seine Schützlinge ihre Stärken durchsetzen können. Und die sind bekannt. Kein Team der Rheinlandliga kontert so effizient wie die Eifeler. Während die Jüngsten der Gastgeber nur Insidern ein Begriff sind, haben die “alten Hasen”, die der Bell-Elf Stabilität und Ruhe vermitteln, im Südwesten einen guten Klang. Sascha Breitbach, Akin Kilic und Oliver Ackermann bringen Oberliga-Erfahrung mit. Löw: “Koblenz versucht immer, das eigene Spiel durchzubringen. Und genau das ist auch unser Ziel. Wem dieses Vorhaben gelingt, der wird den Platz auch als Sieger verlassen.”

Der “WEB”-Seite von TuS Koblenz heute entnommen:

Ergebnis der Umfrage zum Halbfinal-Spiel um den Rheinland-Pokal zwischen der TuS Koblenz II und der SG Badem/Kyllburg/Gindorf:

Schafft die U23 (TuS Koblenz II) den Einzug ins Finale des Rheinlandpokals?

- Klar, wir (TuS Koblenz II) schaffen das:    91.95 % 

- Nein, die SG Badem gewinnt:                         8.05 %

(Ich habe natürlich auf einen Sieg unserer Mannschaft getippt, und bin davon überzeugt. Die Jungs wollen ins Finale und “sie kommen ins Finale”.)