Archive für 3.1.2012
Thomas Löw im Interview mit dem “WOCHENSPIEGEL”:
3.1.2012 von Admin Presse.
Der “WOCHENSPIEGEL” im Interview mit Thomas Löw (19.12.2011):
Fußball-Rheinlandliga: Die Winterbilanz der SG Badem - Trainer Thomas Löw hofft auf Platz fünf his acht - Pokalspiel eine “einzige Katastrophe” - Trainingslager an der Sportschule Kaiserau:
„Verletzungen und die sowieso dünne Spielerdecke haben nach dem starken Start Sand in unser Getriebe gebracht“, weiß Thomas Löw, neben Wolfgang Neumann gleich berechtigter Coach der SG. Erwartungsgemäß haben Dominik Brenner und Tobias Stoffel den Sprung in die Stammelf geschafft.
„Erstaunlich ist, dass wir trotz oft großer Leistungsdifferenz zwischen Heim- und Auswärtsspielen auswärts noch zehn und zu Hause auch nur 15 Punkte schafften“, so Löw weiter. Bei den vielen vergebenen Freistoßchancen fehlte oft ein Spielertyp wie Christian Esch. Das Rheinlandpokalspiel in Dörbach (1:3) war nach Ansicht von Löw „eine einzige Katastrophe“. Man habe hier leichtsinnig eine große Chance auf einen attraktiven Gegner vertan.
Löw übt indes auch Kritik am Austragungsmodus: „Ideal wäre es, wenn die ersten Runden vor Saisonbeginn ausgetragen würden. Jede Mannschaft sucht dann doch sowieso krampfhaft nach Trainingsgegnern, bei einem Pokalspiel hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.“
Nach 19 von 34 Spielen in der Fußball-Rheinlandliga überwintert die SG Badem/Kyllburg/Gindorf punktgleich mit der TuS Mosella Schweich auf Rang zehn der Tabelle. Zu Hause gab es vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Auswärts siegte man zwei Mal, spielte fünf Mal Unentschieden und verlor drei Mal.
Die Toptorschützen der Mannschaft waren Mike Schwandt mit elf Treffern, gefolgt von Timo Heinz (8), Michael Mayer-Nosbüsch (6) und Alexander Berscheid (5). Weitere sieben Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, dazu kamen zwei Eigentore der Gegner zu den insgesamt 44 Treffern. 33 Gegentreffer kassierte man. Fünf Elfmeter wurden gegen die Mannschaft verhängt und zwei Strafstöße wurden ihr zugesprochen, wovon einer verschossen wurde. Insgesamt drei von gefühlten hundert Freistößen wurden verwandelt, wobei allerdings zwei davon wohl eher als Flanke denn als direkter Torschuss gedacht waren und nur unter gütiger Hilfe des gegnerischen Torwarts im Tor landeten…
Zum Personalstand meint Thomas Löw, neben Wolfgang Neumann gleich berechtigter Trainer, im Gespräch mit dem WOCHENSPIEGEL folgendes: „Unsere Verletztenliste lichtet sich langsam. Manuel Peters und Joscha Haubricht sind wieder an Bord und Christian Esch (fehlte studienbedingt, d. Red.) macht die Wintervorbereitung auch mit. Wenn alle Mann dabei sind rechne ich mir noch einen Platz zwischen fünf und acht aus.“
Die SG Kyllburg startet die Rückrunde traditionell mit einer Wanderung, die diesmal am Samstag, 7. Januar, stattfindet. Tags darauf geht’s zum Hallenturnier nach Speicher und am 12. oder 13. Januar ist offizieller Trainingsbeginn.
Hier der Vorbereitungsplan im Überblick:
14. 1. Veltinscup des SV Leiwen in Schweich
20. 1. 19.00 Uhr Spiel in Ralingen gegen Sauertal
21. 1. 16.00 Uhr Spiel in Kyllburg gegen Lambertsberg
25. 1. 19.30 Uhr Spiel in Dörbach gegen Dörbach
28. 1. 15.30 Uhr Spiel in Ralingen gegen Rosport
01. 2. Spiel in Bitburg gegen Bitburg
3./4./5. 2. Trainingslager an der Sportschule Kaiserau bei Dortmund
08. 2. Spiel in Fließem gegen Fließem
11.12. 2. Trainingsspiel, Gegner steht noch nicht fest
19. 2. Meisterschaftsspiel in Kyllburg gegen SG Malberg
TOPS und FLOPS der Rheinlandliga:
3.1.2012 von Admin Presse.
Für den “TV” berichtet Willi Rausch über “TOPS und FLOPS” der Rheinlandliga:
Die Tops und Flops der Rheinlandliga - “TV” vom 14.12.2011 - von Willi Rausch:
Fußball: Winterbilanz in der höchsten Verbandsklasse – Richtig zufrieden ist keiner der West-Vertreter
Kein Verein aus dem Bezirk West steht in der Fußball-Rheinlandliga ganz oben, keiner ganz unten. Keiner der Clubs kann mit der Zwischenbilanz restlos zufrieden sein. Der TV listet die Tops und Flops der Vereine auf:
SV Mehring:
Top: Der große und qualitativ gute Kader, der es über einen langen Zeitraum möglich machte, Ausfälle zu kompensieren. Vor allem auswärts war Mehring stark und von Saisonbeginn an sieben Spiele lang ungeschlagen.
Flop: Als sich Schlüsselspieler wie Christian Mai und Phlipp Schuh verletzten, zeigte sich, dass nicht jeder eins zu eins ersetzt werden kann. Negativ wirkte sich auch das Pech aus, dass das Pokalspiel gegen Trier wiederholt werden musste und auswärts bei
Titelkonkurrenten. „Das haben wir nicht so verkraftet, wie ich mir das erhofft hatte“, gibt Trainer Wolfgang Hoor.
SV Morbach:
Top: Im Pokal warf Morbach Salmrohr aus dem Rennen und hat nach den beiden
letzten Siegen die Gefahrenzone hinter sich gelassen.
Flop: Trotz eines qualitativ und quantitativ sehr guten Kaders fuhr Morbach Achterbahn. Die schwache Bilanz führte zum Rücktritt von Trainer Thorsten Haubst.
FSV Trier-Tarforst:
Top: Die Mannschaft ist nach einigen Turbulenzen zu Saisonbeginn, einer mehrwöchigen Trainersuche und Verletzungen von Leistungsträgern wie Patrik Kasel, Simon Krugmann und Stefan Fleck unter dem neuen Coach Heinz Toppmöller wieder im Aufwind, ist aber noch nicht gerettet.
Flop: Der letztjährige Aufsteiger und Tabellenfünfte legte einen Katastrophenstart hin. Fünf Spiele ohne Punkt gipfelten im Rücktritt von Erfolgstrainer Dirk Fengler, mit dem das Team zwei Mal in Folge aufgestiegen war.
SG Badem/Kyllburg/Gindorf:
Top: Einzelspieler wie Mike Schwandt, Jerome Kolling oder Michael Mayer Nosbüsch, die Spiele allein entscheiden können. Und immer vorbildlich: der Kampfgeist.
Flop: Keine neue Erkenntnis: Der Kader ist zu klein. Wenn Spieler wie Christian Esch oder Joscha Haubrich ausfallen, dann fehlt nicht nur der qualitative Ersatz. Aber nicht nur deswegen setzt sich die schon fast chronische Auswärtsschwäche der Eifeler fort. „Wir haben viele Punkte leichtfertig vergeben”, sagt Trainer Wolfgang Neumann.
TuS Mosella Schweich:
Top: Der Einbau von Talenten wie Sebastian Schäfer, Stefan Schleimer, Matthias Burbach und einigen anderen war mutig, ist aber gelungen.
Flop: Durch das Karriereende von Michael Rohr und den fast permanenten Ausfall von Eugen Keller fehlt eine Leitfigur.
SG Stadtkyll:
Top: Das Team fiel nach einem Hurra-Start nach hohen Niederlagen in ein tiefes mentales Loch. Trainer und Mannschaft haben sich ihr Selbstbewusstsein mühsam wieder erarbeitet und sind in der Liga angekommen.
Flop: Der Kader ist zu klein, einige Positionen können nicht adäquat ersetzt werden. Der Aufsteiger hat lange gebraucht, um sich an die Qualität der Rheinlandliga zu gewöhnen.
Kein Verein aus dem Bezirk West steht in der Fußball-Rheinlandliga ganz oben, keiner ganz unten. Keiner der Clubs kann mit der Zwischenbilanz restlos zufrieden sein. Der TV listete die Tops und Flops der Vereine auf.
Mike Schwandt im Interview mit dem “TV”:
3.1.2012 von Admin Presse.
Mike Schwandt im Interview mit dem “TV” (14.12.2011):
Herr Schwandt, wie fällt Ihre Bilanz aus?
Mike Schwandt: Für mich persönlich richtig gut. Mein Torrekord stammt aus der Saison 2007/08, da habe ich in der gesamten Spielzeit 13-mal getroffen, allerdings habe ich zu dieser Zeit auch im offensiven Mittelfeld gespielt.
Sie waren damals 23 Jahre alt, warum stockte die Entwicklung?
Schwandt: Ich bin ja nach der Saison 2007/08 nach Hesperange gewechselt und habe mir einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen. Es hat danach mit allen Folgeerscheinungen zwei Jahre gedauert, bis ich wieder schmerzfrei spielen und eine normale Vorbereitung bestreiten konnte. Ich bin ja nicht nur älter, sondern auch abgezockter geworden.
Die Gesamtbilanz der SG entspricht nicht den Erwartungen. Warum?
Schwandt: Ich weiß, dass alle jammern, dass sie so viele Verletzte haben. Aber bei uns ist es wirklich extrem. Wenn du auf der Ersatzbank nur noch die beiden Trainer sitzen hast, ist eigentlich alles erklärt. Aber ich bin davon überzeugt, dass im neuen Jahr alles besser wird.
Die Fragen stellte unser Mitarbeiter Willi Rausch