Archiv der Kategorie Allgemein
Mike Schwandt im Interview mit dem “TV”:
3.1.2012 von Admin Presse.
Mike Schwandt im Interview mit dem “TV” (14.12.2011):
Herr Schwandt, wie fällt Ihre Bilanz aus?
Mike Schwandt: Für mich persönlich richtig gut. Mein Torrekord stammt aus der Saison 2007/08, da habe ich in der gesamten Spielzeit 13-mal getroffen, allerdings habe ich zu dieser Zeit auch im offensiven Mittelfeld gespielt.
Sie waren damals 23 Jahre alt, warum stockte die Entwicklung?
Schwandt: Ich bin ja nach der Saison 2007/08 nach Hesperange gewechselt und habe mir einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen. Es hat danach mit allen Folgeerscheinungen zwei Jahre gedauert, bis ich wieder schmerzfrei spielen und eine normale Vorbereitung bestreiten konnte. Ich bin ja nicht nur älter, sondern auch abgezockter geworden.
Die Gesamtbilanz der SG entspricht nicht den Erwartungen. Warum?
Schwandt: Ich weiß, dass alle jammern, dass sie so viele Verletzte haben. Aber bei uns ist es wirklich extrem. Wenn du auf der Ersatzbank nur noch die beiden Trainer sitzen hast, ist eigentlich alles erklärt. Aber ich bin davon überzeugt, dass im neuen Jahr alles besser wird.
Die Fragen stellte unser Mitarbeiter Willi Rausch
“TV”-Vorbericht zum Spiel gegen SG Bad Breisig
15.10.2011 von Admin Presse.
„TV“-Vorbericht zum Spiel SG Bad Breisig – SG Badem/Kyllburg/Gindorf (Sonntag, 16.10.2011 – 15.00 Uhr).
(wir) Mit der Aussage „vor zwei Jahren haben wir dort mal gewonnen“ geht Badems Coach Wolfgang Neumann angesichts der chronischen Auswärtsschwäche seiner Elf schon weit in die Vergangenheit zurück. „Mindestens einen Punkt will er mitbringen. Helfen soll dabei auch Jerome Kolling, dessen Sperre abgelaufen ist.
Alexander Berscheid im Porträt beim “TV” - Ein Bericht von Willi Rausch -
14.9.2011 von Admin Presse.
Von „TV“-Mitarbeiter Willi Rausch am 14.09.2011:
Der Kapitän geht nie von Bord
Fußballer Alexander Berscheid spielt von Kindesbeinen an für Badem. Wenn Spieler oder Trainer einem Verein lange die Treue halten, hat das in der heutigen Zeit Seltenheitswert. Rekordverdächtig sind die Zahlen und Daten von Alexander Berscheid. Der Kapitän des Rheinlandligisten SG Badem/Kyllburg/Gindorf hat nie für einen anderen Club gespielt als für seinen Heimatverein.
Inzwischen hat er längst seinen langjährigen Mentor Peter Löw, der 19 Jahre bei der SG Badem/Kyllburg/Gindorf als Trainer wirkte, übertrumpft. Alexande Berscheid wird in wenigen Tagen 28 Jahre alt und begann mit sechs Jahren mit dem Fußballspielen – natürlich für den SV Badem.
Die Erklärung, warum er bisher nie zu einem anderen Verein gewechselt ist, ist verblüffend einfach: „Es hat mich nie einer gefragt.“ An seinen fehlenden Qualitäten kann das nicht gelegen haben. Nicht von ungefähr ist Alexander „Akki“ Berscheid seit 2004 Kapitän des Teams. Wie Wolfgang Neumann, einer seiner beiden Trainer, bekräftigt: „Ein echter Kapitän. Weil er über angeborene Führungsqualitäten verfügt, der Chef auf dem Platz ist und mit Leistung überzeugt.“
Zwar lässt sich Berscheid von dem Spruch leiten „Sag niemals nie“, aber so recht glaubt er wohl selbst nicht daran, noch einem irgendwo anders zu spielen. Dabei ist der Reiz durchaus vorhanden, aber es spricht vieles dagegen.
Die Umgebung um die Orte Badem, Kyllburg und Gindorf passt für ihn optimal. Freundin Anne wohnt dort, er arbeitet als Industriekaufmann unweit seines Heimatorts bei der Milch-Union Hocheifel und schätzt in seinem Verein die Kameradschaft über alles: „Wenn wir nicht so ein verschworener Haufen wären, der
sich fast ausschließlich aus dem eigenen Nachwuchs erneuert, würde es nicht so viel Spaß machen, und wir wären nicht so erfolgreich.“
Und Spaß haben sie auch außerhalb des Spielfelds. Zum Beispiel, wenn die Mannschaftskasse bei der Abschlussfahrt geplündert wird. Die wird in diesem Jahr noch besser gefüllt sein als sonst. Denn inzwischen sind sogar fünf Euro fällig, wenn die Schuhe nicht geputzt sind. Mit Michael Mayer-Nosbüsch, Jerome Kolling, Mike Schwandt und Christoph Gerten spielen derzeit noch vier Akteure mit ihm im Team, die bereits in der Jugend zu seinen Mitspielern gehörten. „Das passt alles“, sagt der robuste Mittelfeldspieler, von dem der Salmrohrer Alexander Adrian sagt: „Wenn der mal im Rollen ist, dann hältst du den nicht mehr auf.“ Berscheid ist nicht der Filigrantechniker „wie Mike Schwandt oder Pierre Valerius, weil ich dafür nicht gebaut bin“, aber neben allen körperlichen Vorzügen, er ist 1,83 Meter groß und 90 Kilo schwer, bringt er eine solide Technik mit. Mit der Kombination dieser Eigenschaften ist er für die SG unersetzlich. Und in seiner achten Saison in der Rheinlandliga natürlich auch ein intimer Kenner der höchsten Verbandsklasse. Mit seinem eigenen Team strebt er „einen einstelligen Tabellenplatz“ an und hat sich in der Meisterfrage schon festgelegt. „Wir haben gegen beide Favoriten innerhalb einer Woche gespielt. Ich glaube, Eisbachtal wird Meister, Mehring schafft nur den zweiten Platz.“
Stefan Epper “Vom Anfang bis zum Ende der SG Badem treu”.
26.8.2011 von Admin Presse.
Dem „TV“ am 26.08.2011 entnommen:
Vom Anfang bis zum Ende der SG Badem treu.
Spielführer Stefan Epper, Manndecker bei der SG Badem II, im Portrait
(L.S.) In unserer neuen Reihe zu den Spielführern kommen Kapitäne der Eifeler Vereinsmannschaften zu Wort: Heute: Stefan Epper von der SG Badem II
Stefan Epper ist ein lebensbejahender Mensch – und Fußballer aus Leidenschaft. Seit letztem Jahr ist er auch Kapitän der Bademer Rheinlandligareserve in der Kreisliga A.
Dass Epper ein bodenständiger Typ ist, beweist seine seit der frü- hesten Jugend bestehenden Zugehörigkeit zum Verein. Denn seit er 1988 in der E-Jugend der JSG Badem mit dem Kicken begonnen hat, hält er seinem Verein die Treue. „Ich habe damals in der zweiten Mannschaft in der C-Klasse angefangen, wo wir nach zwei Aufstiegen direkt in die A-Liga durchmarschiert sind. Auch der Kreispokalsieg 2002 zählt zu meinen größten Erfolgen“, sagt der gebürtige Bitburger und in der Nähe von Badem lebende selbstständige Landwirt.
Stefan Eppers‘ Stärken sind zweifellos sein Kopfballspiel und seine gute Technik. Diese Fähigkeiten ermöglichten ihm im Vorjahr den Sprung in die Rheinlandligamannschaft. Dabei lief nicht immer alles glatt: Verletzungen wie etwa einen Rippenbruch, einen Innenbandabriss oder ein kaputtes Syndesmoseband warfen den noch ledigen Manndecker zurück. „Persönlich sehe ich in Badem meine Laufbahn ausklingen. Ein Wechsel kommt gar nicht mehr in Frage“, so Epper, der sich gerne mit Freunden trifft und ein passionierter Skifahrer ist. Sein Lieblingsverein ist der FC Bayern München, sein Lebensmotto ist Spaß am Leben zu haben und gesund zu bleiben. Niemals würde Stefan Epper als Torwart auflaufen wollen – sein Lieblingsgericht ist jede Art von Pizza. (L.S)
“TV”-Vorbericht zum Spiel in Malberg
22.8.2011 von Admin Presse.
„TV“-Vorbericht am 19.08.2011 zum Spiel bei der SG Malberg.
SG Malberg – SG Badem/Kyllburg/Gindorf (Samstag, 17 Uhr)
Der Überraschungstabellenführer gastiert beim Aufsteiger und ist demzufolge Favorit. Eine Rolle, die Gästetrainer Wolfgang Neumann nicht sonderlich behagt: „Das wird ein ganz anderes Spiel als die beiden bisherigen. Die Hausherren sind vor allem in der Offensive sehr stark einzuschätzen und werden die Euphorie des Aufstiegs in die Waagschale werfen. Für uns ist nur was zu holen, wenn wir die Leistung aus dem Spiel gegen Stadtkyll annähernd wiederholen können.“ (wir)